Kategorie: Allgemein

Game 3: Das fehlende Regelwerk

Der zweite Match des Tages stand an. Die Bergler wollten die Niederlage des ersten Spiels hinter sich lassen und nun mit dem zweiten Anlauf die Onkes besiegen. Die Onkes wollten hingegen die Welle des Erfolgs ausnutzen und gleich an einem Tag 2 Siege erzielen. Der neue Torwart Bürgler war wie erwartet eine Sensation und die Onkes fühlten sich unantastbar. Das erste Drittel startete und die Onkes sowie die Bergler waren bis zu den Haarwurzeln motiviert. Das Spiel glich einem Beyblade fight, bei dem jeder Spieler sein eigenes Ding durchzog und zwischen Freund und Feind nicht unterscheiden konnte. So gab es nach dem ersten Drittel ein Unentschieden. Im zweiten Drittel legten die Onkes mit einem zusätzlichen Tor die Führung vor… der Captain der Onkes zündete seinen Special Move (starblast attack) und Schoss kurz vor dem Ende des Drittels die Führung. So konnte das Spiel nicht ausgehen dachten die Bergler. Dennoch ging das Spiel mit einem Tor unterschied weiter, bis kurz vor Spielende. Jedoch warfen die Bergler nochmals alles nach vorne und glichen aus. So ging es in die Verlängerung, bei der jedoch kein Team mehr genügend Energie hatte um das ersehnenswerte Tor zu erzielen. So kam es zum alles entscheidenden Penaltyschiessen. Die Onkes konnten dieses nach umstrittenen Szenen knapp für sich entscheiden. Ein Schiedsrichter oder zumindest ein Reglement wäre in dieser Situation erwünscht gewesen, jedoch gab es weder das eine noch das andere. Gräbl war so frustriert, sodass er sich noch am selben Abend an die Arbeit machte und begann ein 100 Seitiges Reglement zu verfassen. Und wenn er noch nicht fertig geworden ist, dann schreibt er noch heute.

Game 2: Jäger des verlorenen Torhüters

Lange vor dem Spiel wurde gerätselt ob die Onkes einen Torwart für den nächsten Matchday finden würden. Die Antwort war ein sonnenklares ja mit dem Torwart Bürgler. Einige Bergler glaubten nicht an dieses Debüt, blieben zuhause. So hatten die Bergler zu beginn des Spiels kein Torwart und nicht die Onkes wie man befürchten musste. Nach langem hin und her kam der Torwart schlussendlich doch und das Spiel konnte starten. Die beiden Teams legten los und es entstand ein spannendes Spiel mit dem Stand 3 zu 1 für die Onkes nach dem ersten Drittel. Im zweiten drittel gelang den Bergler ein frühes Tor und sie verkürzten den Vorsprung auf ein Tor. Jedoch doppelten die Onkes nach und konnten in diesem Drittel das Polster noch vergrössern. Im letzten Drittel wurde unentschieden gespielt und die Onkes konnten somit den Match mit 7 zu 4 für sich entscheiden. Bürgler war über das gesamte Spiel hinweg saustark und hielt fast jeden Schuss der drei Bergler, die schon fast glaubten sie hätten es mit Manuel Neuer zu tun.

Game 5: Das Glück ist mit den Tüchtigen

Durch den Sieg im vierten Spiel hatten sich die Onkes einen Matchball erarbeitet. Die Bergler aber wollen um jeden Preis das Gold verteidigen, dass sie sich in den Frühlings- und Sommer-Playoffs hart erarbeitet hatten. Die Onkes verweilten allerdings im Azorenhoch, da sie die Bergler zuvor im Penaltyschiessen bezwungen haben und konnten den Braten bereits riechen. 

Das Spiel startete und zack waren die Onkes wieder im Vorsprung. Der Onkes Stürmer Hedrix zeigte ein klasse Spiel und schoss Tor um Tor. Die Bergler konnten diesen Tornado einfach nicht stoppen. So ging es weiter im zweiten Drittel, einfach nicht mehr ganz so extrem wie im ersten Drittel. Die Bergler befanden sich im Islandtief und fanden keinen Weg hinaus. Auch der frühe Abgang von Tornadodrix half den Bergler nicht. Die Bergler schossen zwar noch ein paar Tore, was aber im Endeffekt nichts nützte. Die Onkes mauerten im letzten Drittel und brachten den Sieg über die Zeit. 10 zu 4 war das Schlussresultat und die Onkes waren wieder Meister. Die Quintessenz aus diesem Spiel zog der Topscorer der Onkes, welcher auf die Feier wieder anwesend war. Er sagte, dass das Glück immer mit den Tüchtigen sei und gratulierte den Onks zum Playoff Sieg. Gefeiert wurde mit einem lecker Bierchen am Ostersonntach und weiter geht’s mit den Jahreswende-Playoffs.

Game 4: Schlacht auf Augenhöhe

Am 30.11.2019 war es endlich wieder so weit. Die Herbstplayoff Serie konnte fortgeführt werden. Es herrschte eine trügerisch ruhige Stimmung (vgl. Der Hobbit, Schlacht der 5 Heere, JRR Tolkien), denn schon seit langem waren die Matches nicht mehr so ausgeglichen in einer Playoff Serie. Anders als bei der Schlacht am Erebor war allerdings, dass beide Teams Fähigkeiten und Eigenschaften von sowohl Zwergen, als auch Elben aufweisen. Anders ausgedrückt verfügen beide Teams über elegante Techniker* und grobe Stockschlag Spezialisten* (*Namen der Redaktion bekannt). 

Das Spiel startete ausgeglichen mit einigen frühen Toren im ersten Drittel. Beide Teams waren bis zu den Haarwurzeln motiviert und gönnten dem gegnerischen Team nichts. Im zweiten Drittel konnten sich die Onkes jedoch einen Vorsprung von 3 Toren erarbeiten und mit diesem Polster in die zweite Pause gehen konnten. Im letzten Drittel wurden die Bergler zuerst überfahren und kassierten weitere 3 Tore, sodass die Onkes nun mit 6 Toren führten. Als nun die Bergler am Rande einer Niederlage waren, kamen ihnen die Adler zu Hilfe und trugen die Kugel immer und immer wieder in das Netz der Onkes. Die Bergler konnten kurz vor Schluss den Ausgleich erzielen und retteten das Spiel in die Verlängerung. Die Verlängerung war ebenso spektakulär wie das Spiel bisher, denn sie war gespickt von Abschlüssen und Dribblings, sowie auch Stockschlägen der Extraklasse. Aber alles nützte nichts und so ging das Spiel ins entscheidende Penaltygame. Die Onkes eroberten sich den Sieg durch souverän versenkte Schüsse. Gemunkelt wird zudem, dass der Onkes-Torhüter Hilfe von einem Zauberer bekommen hätte oder gar selbst einer sei. Resl hielt fast alle Schüsse und konnte sich durch Paraden auszeichnen. Er könnte sich mit Sicherheit auch gegen Neuer und Ter Stegen in der Nationalmannschaft durchsetzen, jedoch sagte er bescheiden, dass er lieber bei den Onkes bleibe.

GBG 2019: Giant Bombing Glider

BERGLER 15 : 10 ONKES

(5:4 / 5:4 / 5:2)

Auch bei der dritten Durchführung des „Game before GV“ durften sich die Jaglions über ein ausverkauftes Haus nicht beschweren. Es dauerte nicht lange, bis die Plätze von der NearTheIce-Rampe bis zu der VIP-Loge besetzt waren.

Der Vize-Präsident glänzte in seiner organisatorischen Planungsmentalität! Vom Platzsperren bis hin zum Fondue-Chinoise-Glühwein war alles vorhanden. Nicht nur das! Nur schon der kreative „Bombeneinwurf“ verdient einen grossen Teil des Berichts.

20 Minuten vor Supergau
Aufgewühlt ertönte die Stimme am anderen Ende des SE-240 (Funkgerät):

„Stumpfadler an Bodentruppe! Stumpfadler an Bodentruppe! Es dauert noch 20 Minuten bis zum Supergau und die Situation hat sich nicht beruhigt! Es scheint, als ob sich der Nebel noch mehr verdichtet! Wir müssen uns zurückziehen! Ich wiederhole! Wir müssen uns zurückziehen!“

Wie dem aussichtslosen Funkspruch zu entnehmen ist, war die Stimmung der Bodentruppe getrübt. So lange haben sie auf diesen Schlag hingearbeitet, sämtliche Pläne geschmiedet und nun dies! Nach heftigen Diskussionen der Ranghöheren machte sich die mit Stöcken bewaffnete und gepanzerte Truppe bereit, um Plan B auszuführen.

5 Minuten vor Supergau
Kaum fünf Minuten vor dem Start der Operation erklang unerwartet das SE-240:

„Stumpfadler an Bodentruppe! Stumpfadler an Bodentruppe! Die Situation hat sich entschärft! Der Nebel verzieht sich und die Ausgangslage für den Plan ändert sich zu unseren Gunsten! Ich mache mich abflugbereit! Ich wiederhole! Ich fliege los!“

Die Anspannung der Bodentruppe erleichterte sich innert Bruchteilen von Sekunden. Sie bereiteten sich nun also auf den entscheidenden Moment vor.

Wenige Sekunden vor Supergau
Auf einmal verdunkelte sich der sonst schon bewölkte Himmel aufgrund eines gigantischen Flugobjekts.

„Stumpfadler hat es geschafft!“ schrie Sam der Slapbomber. Unter Baam und Geboom schritt die Bodentruppe auf das Schlachtfeld und kreischten ihre „Güdi-Digo-Eier-Schlacht-Käse-Rufe“. Von oben näherte sich Stumpfadler mit der Bombe. Orientierungslos irrten die Soldaten umher bis die Last abgeworfen wurde.

Mit einer ohrenbetäubenden Kraft schlug die Matchbombe auf dem Schlachtfeld ein und der eigentliche Fight begann!

Die konstante Fünf
Das Special-Game begann äusserst ausgeglichen. Die beiden Drittelsresultate von 5:4 und 5:4 zu Gunsten der Bergler sollte die Grundlage für ein spannendes letztes Drittel bieten. Wir alle wissen, wie schlagkräfig die Onkes unter Druck agieren können und einen solch kleinen Rückstand innert wenigen Minuten zu ihren Gunsten zu richten vermögen.

Auf der anderen Seite bestrebten die Bergler ihren Vorsprung zu verwalten. Welche Strategie führte zum Sieg?

Keine der beiden! Die Bergler verwalteten den Vorsprung nicht nur, sondern bauten ihn sogar aus. Die konstante Fünf blieb den Berglern erhalten und da vermochte auch die göttliche Forchtheit nichts ändern. Dadurch siegten die Bergmänner auch in der dritten Ausführung des GbGs und durfen mit einem heroischen Gefühl an die am Abend stattfindende GV treten.

Thanks to all the Supporters!
An dieser Stelle bedanken sich die Jaglions an alle Helfer und Fans! Ein grosses Dankeschön an das Kioskteam Sven und Domi, Medienverantwortliche Janika sowie Patrick alias „Stumpfadler“, welcher bei seinem Flugmanöver die JLI-Bommelmütze einem Helm vorzog!

Game 3: Hier kommt der Donner

BERGLER 2 : 6 ONKES

„Hier kommt der Donner“
Dachten die Onkes als Güdi angefahren kam
Mit seinem zweirädigen 0,001 tonner
Der den Onkesstars jeden Kampfgeist nahm.

Nach langer Zeit wurden die Bergler wieder besiegt,
Doch das wird nicht alles sein, egal wie viel der Tratesel wiegt,
Geschwächt von der Country night, war der ganze Verein.
Schuld aber, war nicht der gute Rotwein.

Mit einem 0:1 Rückstand mussten die Bergler in die Pause gehn,
Gräbl war halt auch lieber am Handmähn
Doch Güdi ist nicht umsonst den langen Weg gefahren
Als er den ausgleich schoss, jubelten die Fans in scharen.

Noch im selben drittel führten die O’s erneut, doch im letzten Abschnitt war er wieder da.
Nicht der Donner, nicht das Vehikel, nein es war der Regen ja!
Wie aus Eimern schüttete das kühle nass auf die Helme der orange-blauen Kämpfer.
Für die Bergler gar kein spass, nein eher ein Dämpfer

Und die Onkes blüten auf, wie im Spiel zuvor kamen sie in einen Lauf,
Den Bierkonsum vom Vorabend nahmen sie in kauf und die Schüsse hatten sie plötzlich drauf.
Kevaxes Helm habe ein Loch gehabt und es tropfte im auf die Brille,
Dreimal versenkten die Stars die braune kleine Pille.

Und das Fazit zum Schluss, es kommt wie es kommen muss,
Güdi hat ein zu langsamer Schuss, Sam ass anstatt Créme ein Muss,
Ivov erzählte nur stuss, Van hat zuwenig entschluss
Und Kefax kriegte eins zwischen die Nuss

Am selben Tag triumphierte die Onkes Macht zum zweiten mal.
Dy the Maschine war es nicht egal, auch nicht I the rock Kunos vom Mutathal,
Reesel hielt wie eine „wall“, Chuan-pitain will wieder den Pokal
Und Hédrix zahlte den neuen tschäpper mit Paypal.

Game 2: Plan Alligator „G“üdi

BERGLER 4 : 5 ONKES

Am 15.08.2019 trafen sich die Onkes-Allstars und die Börgs wieder einmal für ein Playoff Spiel in der sagenumworbenen JHL. Das zweite Spiel der Herbstplayoff Serie stand an und dies am Tag nach der einzig wahren Country Night im schönsten Bergdorf weit und breit. Die Onkes wussten, dass sie nach einer langen Misserfolgs-Zeit wieder auf die Höhe kommen mussten um in der obersten Liga mit zu spielen. Darum trafen die Forchts voller Tatendrang im Stadion Ilge ein. Jedoch waren sich die Bergler der Lage der Onkes ebenfalls bewusst und schmiedeten einen Heimtückischen Plan, der sich in 3 wenigen Punkten hier auflisten lässt:

Plan G

  1. Gräbl an die EM schicken um das Selbstvertrauen der Onkes zu steigern und diese zum Kampf zu fordern.
  2. Kefax zu spät eintreffen lassen um die Bereitschaft und Konzentration auf die Probe zu stellen.
  3. Güdi aufstellen………BOOOOOM!!!!!

Dieser Schock war brutal. Das Selbstvertrauen gebrochen. Keiner der Onkes konnte es realisieren geschweige denn verarbeiten. Ganz schlotternd gingen sie auf den Platz und mussten nun im 4vs4 antreten, entgegen ihrer Vorbereitung. Klar war, dass die 3 ??? dem Tigerenten Klub im ersten Drittel nicht das Wasser reichen konnten. So stand es nach 10min 3 zu 0 für die Bergler (je ein Tor von Silv, Sam und Ovi). In der Pause wurde es dem El Presidente zu dumm und er schmiedete seinerseits einen Konter-Plan. Dieser Plan beinhaltete immer vor dem Drittels-Beginn ein leises Onkes zum grossen Forcht zu rufen. Jedoch schien es, dass dies nicht erhört wurde. Denn der Professor der Onkes verrechnete sich und gab den Pass zu Ivov, der souverän verwertete. Doch Plötzlich begann es zu regnen, was der Beweis für die Gnade des grossen Forchts war. Im Wasser fühlen sich die Onkes wohler und noch im zweiten drittel schossen alle 4 Onkes am Keeper Wiini vorbei ins Tor der Bergler. Nun stand es Unentschieden zu Beginn des letzten Drittels. Jedoch rollte die Kugel auch im dritten Abschnitt noch im Wasser, was den Bergler nicht gefiel und so endete das Spiel mit einem Assist vom Keeper Resl an den Onkes Topscorer Hedrix. 5 zu 4 war das Schlussresultat. Die Bergler ärgerten sich, da sie trotz ihres Plans verloren haben. Die Onkes jedoch freuten jedoch umso mehr.

Um dies alles noch kurz zusammen zu fassen könnte man sagen: ,,Die Wurst ist rund der Zwieback eckig, den Onks giengs gut den Bergler dreckig.

Game 1: Die Geschichte vom Lastminute-Monster und dem Torhüter-Schreck

Bergler 4 : 3 Onkes

(1:0 / 1:2 / 2:1)

Nach einer kürzeren Sommerpause meldeten sich heute die Ballkünstler auf acht Rädern (manchmal auch weniger) zur neuen Playoff Serie zurück. Man nennt sie auch Jaglions. Unter tosendem Applaus von den Fanrängen liefen die Gladiatoren der JHL in der Sportiarena ein. Seitens der Bergler gab es einen Wechsel auf der Torhüterposition. Kefax „the Wall“ wurde durch Van „the Man“ vertreten, da sich der Stammgoalie in einem Nähmaschinen-Kurs befand.

Im ersten Drittel beherrschte ein Kick and Rusch das Spielgeschehen. Doch kurz vor Schluss legte Sam einen cremèweichen Rückpass auf Gräfls Schaufel und der befahl dem Ball, die linke obere Ecke des Tores aufzusuchen, was er auch tat. Somit gingen die Berginatoren 1:0 in Führung.

Die riesige Fantribüne warf einen angenehmen Schatten auf die Spielerbank. Somit konnte man der tüppigen Augusthitze ein wenig entfliehen.

Es sah so aus, als hatten die Onkes in der Pause einen Plan geschmiedet, wie sie den AbehrBerg-ler umgehen können. Sie suchten den Steilpass, hoch oder tief das war egal. Das Spielgerät musste in die Angriffszone. Da zeigte sich der Torhüter-Schreck Presihédrix das erste Mal von seiner treffsicheren Seite. Obwohl die Börgs von Keeper Van mit hervorgehobenem Zeigefinger gewarnt wurden, auf den Torhungrigen Hédrix aufzupassen. Trotzdem schaffte er er im weiteren Spielverlauf, noch zwei weitere Tore zuverbuchen.

Doch die Bergler gaben sich nicht auf und kämpften weiter. Somit gelang ihnen mit Toren von Cremè und Ovi den Wiederausgleich.

Mittlerweile stand es 3:3 und die Kräfte schwanden. Die letzten Minuten der Partie flogen nur so davon. Als plötzlich das Lastminute-Monster Ovi „von Trickenbach“ das Netz zum letzen Mal in diesem Spiel zappeln lies. Die Börgs bezwangen die Oktopusse mit 4:3 und sicherten sich den ersten Sieg in der neugestarteten Herbstpayoffserie.

Es wäre gut möglich, dass die beiden Torhüter Resl „die Kralle“ und Van „the Man“ noch vom Lastminute-Monster und dem Torhüter-Schreck träumen werden. Vermutlich werden diese Geschichte auch ihre Enkelkinder zu Genüge zu Ohren bekommen.

Game 1: Der Fluch hält nicht an!

Bergler 7 : 6 Onkes

(1:0 / 2:4 / 3:2 / 1:0) n.V.

Noch vor Beginn des ersten Spiels der Sommer-Playoffs offenbarte sich auf Seiten der Bergler eine Überraschung. Bereits Monate zuvor kursierten die Gerüchte von einem potenziellen Neuzuzug. Den entsprechenden Bericht finden Sie hier.

Nun schien es Tatsache! Der ehemalige Defender der Vipers Innerschwyz scheint einen Wechsel in die höchste Inline-Unihockey-Liga vollzogen zu haben. Die Rede ist von Philipp „Phippo“ Auf der Maur!

In seinen zahlreichen Saisons als Vipers-Akteur durfte er sich etliche Tormöglichkeiten erspielen, bei welchen er jedoch oft am Glück des aufspielenden Torhüters scheiterte. Was für ein Fluch! Als er allerdings in der vergangenen Saison sein Tordebut feiern durfte, winkte ihm bereits ein Vertrag in der Jaglions Hockey League! Und genau in dieser Liga offenbarte er seine wahre Stärke! Gleich in den ersten Spielminuten verwandelte er ein Gewurstel vor dem gegnerischen Tor in seinen ersten Treffer der JHL.

Im Spielgeschehen folgte ein reger Schlagabtausch zwischen den Berglern und den Onkes. Gemäss der Umfrage auf Instagram unsterstützten 55% der Befragten die Onkes, während 45% auf einen Sieg der Bergler hofften.

Es kam soweit, dass das Spiel in der Verlängerung entschieden werden musste. Die erste Grosschance erhielten die Onkes durch den Präsidenten Hédrix. Gleich darauf etablierten sich die Bergler in der gegnerischen Zone. Was folgte war ein hoher Querpass von Van quer durch den Slot der Onkes. Am Ende seines Passes stand der Mann der Stunde. Phippo bezwang mit einer satten Direktabnahme den Onkeskeeper Resl und entschied somit das Spiel zu Gunsten der Bergler.

„Es war mir ein Vergnügen, den Onkes die Federn zu zupfen!“

Phippo A. d. M.

Was für ein Einstand des aufgewachsenen Chicken-Farmers aus Ecce Homo (gemäss seinen Angaben Steinen).

Game 2: Gräbls Auferstehung aus dem Grab

Seit Anbeginn der Zeit befand sich ein unscheinbares Grab in den Ruhestätten der Bergler. Doch vor dem 2.  Match der aktuellen Playoff Serie erhob sich ein Schönling mit buschigem Bart daraus hervor…es war kein anderer als der pompöse Lukas Grab. Sein einziger Wille ist es, die Onkes zu vernichten.

Kurze Zeit später startete dann das Spiel und tatsächlich: Grab die Pompösheit unter den Güdis vertraute auf seinen Instinkt und konnte als Leader seines Teams die Bergler bereits im ersten Drittel 3 : 0 in Führung bringen. ,,Was soll die Kacke?“, dachte sich Dy, und auch Hedrix, der es sonst liebt den Ball zärtlich über die Torlinie der Bergler zu streicheln, konnte diese Ausgangslage nicht nachvollziehen.

Im 2. Drittel war der Fluch des Gräbls langsam nicht mehr so stark und die Onkes konnten ihre zwei ersten Töpfe schiessen. Jedoch durchdrangen Van the Man und auch der sagenumwobene Gräbl trotzdem je einmal die Onkianische Abwehranlage und so ging es mit einem Zwischenstand von 5:3 für die Bergeinwohner ins letzte Drittel.

Nun waren die Onkes gefordert. Durch eine Motivationsansprache auf höchstem Niveau durch Stargast Flavio Sauser der Brauser war der Siegeswille geweckt und die Onks waren voller Tatendrang. Doch obwohl Kevax 3-mal überlistet werden konnte und sogar die Forchtgötter angebetet wurden, konnte Gräbls Graf Drakula schon wieder einen ins Onkes-Tor inenhenken und verpasste ihnen dadurch den Gnadenstoss…. Schlusshandstand: 6 zu 5 für die Bergler. Mit 4 Toren war klar…eine solche Macht wie das Grab war schon lange nicht mehr gesichtet worden auf dem Spielfeld der Berglers und muss unbedingt gebändigt werden. Ob der Professor wohl bereits ein passendes Rezept ausgeformelt hat?!