Saison: Special Games

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Game before GV 2022 – Bergler vs. Dörfler

Dörfler FestSpiele am 5. Game Before GV

Die Glocken vom Vorabend dürften beim ein oder anderen noch im Schädel brummen als sich die noch müden Augen der Jaglions ans morgentliche Sonnenlicht dieses wunderbaren Januartages gewöhnten. Anders als in den vergangen Jahren fand die Generalversammlung der Jaglions bzw. das dazugehörende Game before GV bei Jahresbeginn statt. So konnte der doch etwas magere Schneefall dieses Winter genutzt werden um sich die Inline Skates anzuschnüren und den kalten Asphalt auf dem Schueli zu einer glühend heissen Spielfläche zu verwandeln. 

Der Puckdrop wurde auf 13:00 Uhr terminiert doch das mentale Vorspiel sollte  einige Stunden zuvor beginnen. Seitens der Bergler zeigte sich, dass schon um 04:00 Uhr früh diverse Sprachnachriten in den Kurznachrichten Gruppen umherschwirrten, teils etwas angedudelt aber die Message dahinter war klar.
Die Dörfler fokussierten sich auf das Teambuilding, da dieses noch sehr junge Team (im Sinne von, erst seit einem Jahr gegründet, obwohl man die Akteure auch sonst noch als jung oder zumindest junggeblieben bezeichnen kann) unbedingt den Zusammenhalt braucht. Denn es soll gesagt sein, dass die Dörfler bis dato noch kein einziges GBG verloren haben und das darf sich auch nicht ändern (Zitat Professor Dy, 14.01. 11:30). Als Massnahme organisierte der Captiain höchstselbst einen Kater-/Stärkungsbrunch auf seinem sonnigen Balkon, welcher den Dorfmännern die nötige Kraft und Ansporn gab als geschlossene Einheit gegen das bisher am GBG ungeschlagene Bergler Team anzutreten.

Die bevorstehenden 3×20 intensiven Hockeyminuten sollten es in sich haben. Auf der einen Seite die Dörfler mit einem 5+1 Aufgebot wo sich stets ein Spieler auf der Bank ausruhen konnte. Auf der anderen Seite die Bergler mit Verletzungspech, der Kraft Stürmer Lukas Grabius Maximus musste auf der Bank Platz nehmen und das, bei den Jaglions unbeliebte, Traineramt übernehmen. Schon von Minute 1 an bekamen das die Bergmänner zu spüren, das Start-Furioso der Dörfler resultierte in einem 0:4 nach ca. 10 Minuten. Die Weichen sind gestellt. Nach einem kurzen Aufbäumen konnten die Bergler schlimmeres verhindern und mit einem 2:6 Rückstand in die Pause gehen. 

Leicht angesäuert und mit hängenden Köpfen verschwanden die Bergler in der Kabine, hinterher ihr stinkhässiger Trainer. Mit Schritten die man durchaus mit denen von Elefanten vergleichen kann und mit einigen Flüchen auf der Vorderlippe knallte er die Garderobentür zu. Das Resultat dieser Standpauke konnte nur eines sein: Eine Flasche Bier über die verletze Stelle, die Schuhe angeschürt und ab aufs Feld. Der Trainer beförderte sich kurzerhand zum Spielertrainer und als erste Amtshandlung wechselte er sich gleich selbst ein. Mal sehen wie viel das bringen mag.

Antowrt: Naja, etwas mehr Energie war nun im Spiel der Bergler nur leider machten auch die Dörfler munter weiter mit Ihrem zielstrebigen Spielstil und knallharter Effizienz. Per Pfosten, Goalieschoner oder Hockeyschuh des eigenen Verteidigers fielen die Tore und the Wall Kevax wurde mit der Zeit doch etwas löchrig. Die Dörfler konnten auch das zweite Drittel, wenn auch knapp, für sich entscheiden.
Mit dem ersten Sieg vor Augen bestrittendie Dörfler das letzte Drittel von A-Z äussert abgeklärt und cool. So konnte der erste Sieg an einem GBG ins trockene gebracht werden. Dazu muss gesagt werden, dass das Einwechseln des Spielertrainers höchstens symbolische Wirkung hatte, Grab konnte nämlich keinen einzigen Scorerpunkt verbuchen. Auf der anderen Seite brillierte einmal mehr die Nummer 16. Mit 7 Toren und 3 Assits konnte Cedi das Scorerpunkte Stängeli realisieren.

Nach dem Schlussgong wurden die Bierdeckel abgelüpft und die Würste auf den Grill geschmissen. Wie jedes Jahr war es an einem kalten Wintertag ein stimmiges Fest in der die gute Laune dominierte. Auch die Bierdusche bei der ersten Pokalübergabe des GBG Pots durfte nicht fehlen. Für Captian Harmin ein besonderer Moment, zum ersten Mal am GBG und gleich führt er sein Team zum Titel. „Es lag am morgenritual – dem Teambruch – ich hatte einfach den richtigen Riecher, würde ich wieder machen 5 von 5 Sternen“ meinte er im Anschluss zum Spiel.

An dieser Stelle noch ein riesen Dankeschön an den Jaglions Gönner und Grillmaster Koni – die Bratwürste hätten nicht besser sein können. Ebenfalls geht ein Dank in Richtung Fans, wir freuen uns aufs nächste Mal!

 

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Pascal Betschart

Abzeichen:

Gründungmitglied
Jaglion des Jahres 2019
Playoff Topscorer 3. Platz
100 Tore