Game before GV 2023 – Bergler vs. Dörfler

Dörfler FestSpiele am 5. Game Before GV

Die Glocken vom Vorabend dürften beim ein oder anderen noch im Schädel brummen als sich die noch müden Augen der Jaglions ans morgentliche Sonnenlicht dieses wunderbaren Januartages gewöhnten. Anders als in den vergangen Jahren fand die Generalversammlung der Jaglions bzw. das dazugehörende Game before GV bei Jahresbeginn statt. So konnte der doch etwas magere Schneefall dieses Winter genutzt werden um sich die Inline Skates anzuschnüren und den kalten Asphalt auf dem Schueli zu einer glühend heissen Spielfläche zu verwandeln. 

Der Puckdrop wurde auf 13:00 Uhr terminiert doch das mentale Vorspiel sollte  einige Stunden zuvor beginnen. Seitens der Bergler schon zeigte sich, dass schon um 04:00 Uhr früh diverse Sprachnachriten in den Kurznachrichten Gruppen umherschwirrten, teils etwas angedudelt aber die Message dahinter war klar. Die Dörfler fokussierten sich auf das Teambuilding, da dieses noch sehr junge Team (im Sinne von, erst seit einem Jahr gegründet, obwohl man die Akteure auch sonst noch als jung oder zumindest junggeblieben bezeichnen kann) unbedingt den Zusammenhalt braucht. Denn es soll gesagt sein, dass die Dörfler bis dato noch kein einziges GBG verloren haben und das darf sich auch nicht ändern (Zitat Professor Dy, 14.01. 11:30). Als Massnahme organisierte der Captiain höchstselbst einen Kater-/Stärkungsbrunch auf seinem sonnigen Balkon, welcher den Dorfmännern die nötige Kraft und Ansporn gab als geschlossen Einheit gegen das bisher am GBG ungeschlagene Bergler Team anzutreten.

Die bevorstehenden 3×20 intensiven Hockeyminuten sollten es in sich haben. Auf der einen Seite die Dörfler mit einem 5+1 Aufgebot wo sich stets ein Spieler auf der Bank ausruhen konnte. Auf der anderen Seite die Bergler mit Verletzungspech, der Kraft Stürmer Lukas Grabius Maximus musste auf der Bank Platz nehmen und das bei den Jaglions unbeliebte Traineramt übernehmen. Schon von Minute 1 an bekamen das die Bergmänner zu spüren, das Start-Furioso der Dörfler resultierte in einem 0:4 nach ca. 10 Minuten. Die Weichen sind gestellt. Nach einem kurzen Aufbäumen konnten die Bergler schlimmeres verhindern und mit einem 2:6 Rückstand in die Pause gehen. 

Leicht angesäuert und mit hängenden Köpfen verschwanden die Bergler in der Kabine, hinterher ihr stinkhässiger Trainer. Mit Schritten die man durchaus mit denen von Elefanten vergleichen kann und mit einigen Flüchen auf der Vorderlippe knallte er die Garderobentür zu. Das Resultat dieser Standpauke konnte nur eines sein: Eine Flasche Bier über die verletze Stelle, die Schuhe angeschürt und ab aufs Feld. Der Trainer beförderte sich kurzerhand zum Spielertrainer und als erste Amtshandlung wechselte er sich gleich selbst ein. Mal sehen wie viel das bringen mag.

 

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Playoff 2023 – Game 2 – Dörfler vs Bergler

Der König Sturz des Königs

Am letzten Freitag, genauer gesagt am Tag der heiligen drei Könige fand das erste Playoff-Spiel der Jaglions Illgau im neuen Jahr 2023 statt. Trotz frischer Kraft und vollem Elan ging es auch diesmal mit einer halben Stunde Verspätung auf dem Schueli los. Doch warum diese Verzögerung? Die lange Verspätung ist dem abwesenden Bergler Sam de la Creme zu verdanken. Da dieser an jenem Tag abwesend war, hat er stinkfrech die Torhüterausrüstung versteckt und die Suchenden fanden diese erst nach den noch versteckten Ostereiern aus vergangenen Jahren. Die Jaglions konnten den legendären Fight am Dreikönigstag somit erst um 14:30 Uhr starten.

Die Aufstellung des Dörfler-Kaders war wohl aussergewöhnlich wie noch nie. Gleich zwei neue Visagen waren auf dem Platz zu finden. Zum einen Simon Gwerder, der als Spieler auflief, und Nicola Leibundgut, der sich im Tor den rassigen Bergler Schüssen entgegensetzte. Das Spiel begann von Anfang an mit voller Power, und Sülz konnte die Dörfler nach den ersten Minuten mit 1:0 in Führung bringen. Die Dörfler machten weiterhin Druck und konnten sogar zu 2:0 aufstocken. Die Bergler liessen sich dies nicht gefallen und erzielten nach dem Ausgleich noch drei Tore im ersten Drittel. Somit endete das erste Drittel mit 5:2 für die Bergler.

Das zweite Drittel war wiederrum torreicher für die Bergler. So stand es nach 2 Dritteln 9:4 für die diese. Nach einer kurzen aber intensiven Pause ging es weiter in den letzten Abschnitt. Kurz vor dem Schlusspfiff passierte etwas höchst Kosmisches, so waren einige Flitzer auf dem Platz zu sehen, wodurch die Partie unterbrochen werden musste. Es waren seltsam gekleidete Kreaturen, welche rote, grüne und blaue Kostüme trugen. Einige hielten auch einen Stern in die Höhe. Man spekulierte zuerst, ob es sich um ein neues Team in der Jaglions Hockey League, den Stardust-Downtowners handeln könnte. Nach mehreren verdutzen Blicken wurden diese Kreaturen nochmal genau gemustert und es stellte sich heraus, dass es die Sternsinger sein mussten, welche am Dreikönigstag von Tür zu Tür gingen und den Leuten ihr prächtiges Gedicht über Gott und die Welt predigten. Auch die Jaglions wurden nicht vernachlässigt, und konnten gleich die ersten sein, die von den heiligen drei Königen gesegnet wurden. So erhofft man sich, dass es dieses Jahr eine Unfallfreie Saison geben wird.

Nach einem Stück Dreikönigskuchen, die wir von den Sternsingern bekamen, waren wir medä parad noch die letzten Minuten fertig zu spielen. Der Spieler DyDynamite der in den Dörfler Reihen spielte, wurde nach dem Kuchen zum König gekrönt. Leider nützte dies den Dörfler nicht viel und die Bergler konnten das Spiel für sich entscheiden und somit den König bereits nach kurzer Regentschaft wieder stürzen.

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Playoff 2023 – Game 1 – Dörfler vs Bergler

Ungewohnt früh mussten sich die Jaglions am Muttertag-Sonntagmorgen die Augen reiben. Obwohl ein Bergmann unter der uralten Tradition, genannt «Uselüüte», leiden musste, erschienen die zuletzt geschlagenen Jaglions pünktlich zwischen 08:30 und 09:00 Uhr auf dem Schueli in Illgau. Geschlagen fragen Sie sich? Ja, die Jaglions kämpften letztens das erste Mal seit Vereinsgründung zusammen gegen einen neuen Gegner aus Ausserschwyz. Mehr dazu hier >>. Beim Handshake vor dem Spiel mussten beide Teams feststellen, dass der eine oder andere in ihren Reihen womöglich nicht die vollen 3 x 15 Minuten aushalten würde. Zudem gab es vor dem Spiel noch zwei Neuerungen: Das Spielgerät wurde von einer umklebtem Unihockeykugel durch Jonas Schelbert ersetzt und auf der Goalieposition der Dörfler steht weder Resl noch Kimbim, sondern eine mit Socken gefüllten Unihockeykugel. Ähh nein umgekehrt, oder doch andersrum? Ach egal, legen wir los.

Das Spiel begann mit einem Angriff der Bergler, Sam dlC erhält die Kugel innerhalb der Dörfler Zone, zieht ab -> Tor! Gnadenloser Beginn der Bergfreunde und die Down-Unders mussten, wiedermal, einem Rückstand hinterher laufen. Es zeigte sich aber, dass die frühen Morgenstunden die einen beflügelte und die Mountain-Mans eher noch den fehlenden Schlafstunden hinterhertrauerten. Es dauerte nicht lange, da schepperts auch im Tor der Berggänger, wenn auch etwas glücklich. Denn der Assist zum ersten Tor seitens der Dörfler wurde vom Basketballbrett persönlich verbucht. Es scheint also alles zu passen für die Dorfgänger. Dennoch entwickelte sich ein sehr hochstehendes und ausgeglichenes Spiel. Nach dem ersten Drittel konnte sich der Dorfman Chuan vierfacher Torschütze nennen, womit er seinem Team einen leichten Vorteil erspielte.

Im zweiten Abschnitt machten die Teams da weiter wo sie aufgehört hatten, munteres Hockey Spiel das immer wieder zu schönen Toren führte. «The Villagers» konnten Ihre ein-Tore Führung bis zur zweiten Pause verwalten. Dass sie auf allen Positionen gut besetzt waren zeigte auch die Statistik, jeder Dörfler-Boy erzielte eines von 4 Toren im zweiten Drittel. Auch der Youngstar Iwan zeigt mit guten offensiv Aktionen, dass er in der JHL angekommen ist.

Durch zwei schnelle Tore von Van the (real)Man war das Spiel in den letzten 10 Spielminuten tatsächlich wieder auf Anfang gestellt. Die Dörfler waren einmal mehr trottelig genug einen Vorsprung aus der Hand zu geben und so konnten die Gebirgsfreunde das Momentum wieder auf Ihre Seite ziehen. Die spannende Endphase nahm ein Ende nachdem ein Angriff der Dorfmans von Hedrix verwertet wurde. Das blieb das Game Winning Goal vom Spiel die Dorf Truppe konnten ihren ersten Sieg des Jahres feiern.

Nach dem Siegesjubel und der obligaten Welle vor den zahlreichen (3) Fans aus der Dörfler Szene©, hielt der Präsident noch das Schlussplädoyer des Morgens. Er informierte über das anstehende «Bierseiletä» Turnier im Sommer. Er sprach von einem lüpfigen und arigem Fest auf das wir uns schon alle freuen…

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Frühlings Playoff 2021 – Game 5

Schlacht um Jaglanien

Man schreibt das Jahr 1321 n. Chr. Viele blutige Kriege wurden um die Ländereien der Jaglianer geführt. Schon seit jeher bekämpfen sich hier Bergler und Dörfler. Doch das Volk und vor allem ihr König Lord Hedrix war dieses Blutvergiessen leid. Somit beauftrage der grosse Lord den Bischof und Gelehrten Andre van Dynamit damit, eine neue Form der Kriegsführung zu entwerfen. Der Einsiedler zog sich daraufhin zurück. Nach 21 Monden zeigte sich Van Dynamit völlig entkräftet wieder. Stolz schreitet er in den Mütschenenpalast und unterbreitet dem Lord seine Idee. Man solle es nicht mehr Kriege nennen, sondern Playoffs im Best of Seven Format, die Schlachten wären jetzt neu Matches. Die Krieger wurden zu Spielern, die Schwerter wurden mit Jag-Sticks getauscht. Zudem werden die runden Steine der Katapulte nun als Spielgerät genutzt, namens Ball oder Kugeli. Jedoch das Verrückteste war die Idee, Rollen an die Schuhe zu montieren. Tada Inline-Unihockey war geboren. Als Symbol des Sieges sollen nun keine Ländereien, Gebäude oder Jungfrauen mehr stehen, sondern eine Trophäe mit dem Namen Jag-Pott. Sie sprachen noch lange über diese Revolution. Nun wandte sich Hedrix and den Vice Lord und Sicherheitschef Sam Van der Creme und beauftrage ihn damit eine Rüstung für die Spieler zu entwerfen. Gesagt, getan, Van der Creme entwickelte ein funktionierendes Schutzkonzept. Dies beinhaltete Helm, Handschuhe und Knie-Schienbeinschoner. Unterstützung suchte er sich bei Gräflengeneerings©️. Arenen wurden gebaut und die Hauptspielstätte sollte der Schueli werden. Als Ausweichmöglichkeit im Anschluss dazu der Sporti, da der Schueli auch als Pferde und Karren Parkplatz genutzt wird.

Nun war es so weit. Lord Hedrix eröffnete die ersten Herbst-Playoffs 21. In den ersten 4 Matchen konnten sich die Bergler einen 3 zu 1 Vorsprung in der Serie herausspielen.

Spiel 5 – Die Entscheidende Schlacht um den Jag-Pott

Vice Lord Sam van der Creme rief zum nächsten Playoff Kampf am Sonntagabend um 18.00 Uhr auf und viele folgten. Endlich Sonntag, die Gemüter waren am Überkochen. Gut, dass der kühle Regen das Ganze ein bisschen abkühlen konnte. In der Aufstellung der Dörfler gab es einen Wechsel auf der Torhüter Position. Weil der Stamm Goali Bim van der Kimm als Söldner im Landesheer tätig war, ersetze in Herzog Sauserus. Das Spiel startete, es war sogleich hart umkämpft. Trotzdem konnten sich die Bergler nach dem ersten Drittel über den Zwischenstand von 2:1 freuen. Sie waren es auch die, die das Spiel machten, präzisere Pässe spielten und tolle Abschlüsse machten. Jedoch fuhren die Dörfler viele gräfliche Konter. Dennoch konnten die Bergmänner bis am Ende es 2. Drittels den Vorsprung auf 4.1 ausbauen. Im letzten Drittel erwachten Dorfkrieger und der Lord höchstpersönlich liess sich ein paar Tore gutschreiben. Plötzlich war das Spiel wieder unentschieden mit 6:6. Es ging rauf und runter. Dann konnte der Bauer und Ingenieur (Inhaber von Gräflengeneerings) Graf Grafulus ein weiteres Tor für die Bergler erzielen. Die Dörfler bäumten sich noch ein letztes Mal auf, Lord Hedrix lief auf Tor zu und gleichzeitig mit seinem Schuss ertönte die Schlusssirene. Somit gewannen die Bergler das Spiel mit 7:6, die Serie mit 4:1 und das erste Mal den Jag-Pott.

Was doch vielen nicht aufgefallen war, musste der Zuschauer und verletzte Spieler der Dörfler Dogi van der Digo doch vor Ende des Spiels die Fanmeilen verlassen wegen Speis und Trank! Dennoch war die neue Art des Krieges ein voller Erfolg. Das Volk ist entzückt und der König beglückt. Auf dem Schlachtfeld liegen nun keine abgetrennten Körperteile mehr, dennoch sind manchmal noch blutige Schürfungen und Assgliders zu sehen.

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